Das Waldklassenzimmer hat jetzt eine Tür!

Waldklassenzimmer mit Tür

Waldklassenzimmer mit Tür

Blick nach draußen

Blick nach draußen

Tür im Licht

Tür im Licht

Fenster

Fenster

Diese Fotos hat Günter heute geschickt, zusammen mit folgender Mail:

“Hier ist alles bestens, nur dass mir die Zeit fehlt, um all die vielen Dinge zu tun, die mir wichtig sind und die alle gleichzeitig getan werden müssten. Das Waldklassenzimmer immerhin ist praktisch fertig. Was noch fehlt, ist das Fensterglas. Heute habe ich die Fensterscheiben dafür vom Glaser abgeholt. Was auch noch fehlt, sind die Rohre zur Wasserversorgung. Die Arbeiten wurden wieder einmal verzögert, weil derzeit keine Arbeiter gefunden werden können. Nichts desto trotz sind wir aber dabei, das Waldklassenzimmer in Betrieb zu nehmen. Demnächst werden wir sogar Bestandteil eines größeren Seminars sein, das hier in der Region statt findet. Unsere Schüler werden dann “ihr” Waldklassenzimmer vorstellen und einweihen”.

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Psycho-Soziale Hilfe in São Lourenço

Elsa über die Psycho-Soziale Hilfe, die sie für die Stadt São Lourenço aufbaut:

“Ich bin jetzt nicht mehr in der Psychiatrie, sondern arbeite mit Menschen, die ein Trauma erlebt haben und mit Kindern, die sich in extrem schwierigen Situationen befinden. So habe ich z.B. gestern ein 3jähriges Kind besucht, dessen Beine an vielen Stellen offen und wund sind, die Großmutter hat es mit Zigaretten verbrannt. Um solche und schlimmere Fälle kümmere ich mich nun. Auch ältere Menschen, die in schlimemn Verhältnissen leben, gehören zu meinem Arbeitsbereich. Alles landet nun bei mir, das die anderen Teams der Stadt nicht lösen können. Das bedeutet sehr viel Arbeit, denn die gesamte Stadt mit dem Umland gehören zu meienm Einzugsbereich, also 70km x 65 km Fläche. Ich arbeite jeden Tag 11 Stunden und mehr, aber ich liebe diese neue Arbeit. Ich bin ständig unterwegs, mache Hausbesuche bei Menschen, die es schwer haben, oder die unserer Hotline gemeldet wurden und vesuche zu helfen: Ich schicke einen Arzt hin, suche einen Platz im Seniorenheim, organisiere eine Betreuung, berate und therapiere, wo es mir möglich ist.

Ich liebe meine Arbeit.”

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Kindernotfonds

“Heute konnte ich wieder einmal einer Familie durch den Kindernotfonds helfen. Ich habe eine Familie besucht, die in einem Haus mit so löchrigem Dach lebt, dass es mehr drinnen als draußen regenete. In der Familie leben neben einigen Kindern und den Eltern die alten Großeltern und ein geistig behindertes Kind im Rollstuhl. Wir sind hingefahren, nachdem uns die Verhältnisse am Telefon geschildert worden waren. Wir sind 30km landeinwärts gefahren, auf diesen schlechten Straßen, mit einem alten Auto der Stadtverwaltung, bei dem wir dachten, es bleibt im nächsten Schlagloch hängen, so alt war es. Wir hatten mehr als 38° und sind fast auf der Fahrt geschmolzen. Glücklicherweise konnten wir über den Verein Bretter kaufen, so dass das Dach nun dicht ist und die Familie bei Regen wieder im Trockenen sitzen (und schlafen) kann. Vielen Dank dafür!”

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Psycho-Soziale Hilfe in São Lourenço

Die Stadt São Lourenço, die Elsa seit mehr als 25 Jahren als Psychologin beschäftigt, hat sie gebeten, eine neue Aufgabe zu übernehmen.

So wie sie vor 25 Jahren mit geringsten Mitteln eine moderne, Gemeinde nahe Psychiatrie  und vor 15 Jahre ein wunderschönes Kinderhaus aufgebaut hat.

Nun also ein Zentrum für Psycho-Soziale Hilfe.

Was hat man sich darunter vorzustellen?

Vielleicht eine Einrichtung, die auf unsere Verhältnisse übertragen vergleichbar wäre mit einer Mischung aus Frauenhaus, Jugendamt und Sorgentelefon (all das gibt es in São Lourenço nicht).

Gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin und einem Team, das noch zusammen gestellt wird, sucht sie zunächst ein geeignetes Haus. Doch schon jetzt ist sie vor allem mit ihren neuen Aufgaben beschäftigt, nämlich den Betroffenen von Gewalt und Unrecht zu helfen. Genauer heißt das:

- es wird eine anonyme Hotline aufgebaut, wo sich Opfer von z.B. häuslicher Gewalt melden und um Hilfe und Rat bitten können. Auch Angehörige oder Nachbarn, die Gewalt vermuten oder mitbekommen, können sich hier melden.

- Elsa und ihr Team besuchen schon jetzt Familien, bei denen bekannt ist oder vermutet wird, dass Gewalt angewandt wird und bieten ihre Hilfe an bzw. leiten im Notfall entsprechende Maßnahmen ein. Neben der Misshandlung/Missbrauch von Frauen und Kindern kommt es leider auch häufig vor, dass behinderte oder alte Menschen unter unwürdigsten Verhältnissen “betreut” werden, bisher gab es keine Möglichkeit, hier zu helfen. Das wird nun anders.

- im neuen Zentrum soll kostenlose Therapie für die Opfer häuslicher Gewalt angeboten werden, aber ebenso Unterstützung für die Täter, damit diese (und ihre Familien) die Chance einer Veränderung bekommen. Wie wunderbar und passend, dass Elsa nun bald mit ihrer Traumatherapie-Fortbildung beginnen kann.

- ebenfalls behandelt werden sollen hier Opfer der Überschwemmung, auch sie bekommen kostenlose Psychotherapie (sobald Elsa dies anbieten kann).

- eine weitere Aufgabe des Zentrums wird es sein, delinquente Jugendliche zu betreuen, die dazu verurteilt wurden, Sozialaufgaben übernehmen müssen.

Elsa, die Sozialarbeiterin und ihr Team wird für 43.111 Einwohner zuständig sein. Schon jetzt läuft die kostenlose Hotline heiß und es gehen unendlich viele Hinweise auf Fälle ein, wo eingegriffen werden müsste. Elsa hat derzeit wieder einmal 12-16Stunden-Tage und erlebt Dinge, die selbst sie nicht für möglich gehalten hätte. Hütten, die sie wegen des Gestanks nicht betreten kann (und Elsa ist alles andere als empfindlich!). Hunde, die auf sie gehetzt werden und jede Menge traurigster Schicksale.

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Günter feiert seinen Masterabschluss

Am letzten Sonntag hat Günter seinen Masterabschluss in Seismaria gefeiert. Also weit im Landesinneren, auf dem Grundstück seiner Großmutter, dort wo auch das Waldklassenzimmer steht.

Bach in Seismaria

Bach in Seismaria

Er hatte wirklich Grund zum Feiern: Sein ausgezeichneter Abschluss hat ihm einen von nur vier Plätzen im Promotionsstudiengang von Pelotas gesichert – der gleich am nächsten Tag begann! Das Thema seiner Masterarbeit und seiner Doktorarbeit ist übrigens der “Anbau von einheimischen Früchten”, eines der Themen, die Günter so sehr am Herzen liegen. Denn die einheimischen, tropischen Früchte sind verrückterweise ein Stiefkind der brasilianischen Landwirtschaft. Und das, obwohl deren Kultivierung ökologisch und auch wirtschaftlich so viel sinnvoller gerade für die kleineren Bauern wäre, als die überall präsenten Tabak- oder Sojaplantagen.

Zu seinem Fest am Sonntag hatte Günter neben seiner Familie und Freunden auch seine Kommilitonen und Professoren eingeladen, die alle zum ersten Mal nach Seismaria gefahren sind und seine dortige Arbeit und zum Teil auch die Gegend noch nicht kannten.

Elsa schrieb mir über deren Besuch:

“Es fing chaotisch an. Da es in unserem Hinterland ja keinerlei Straßenschilder und nur unbefestigte Straßen mit wenigen markanten Punkten gibt, hat Max ihnen eine Anfahrtsskizze gezeichnet und geschickt. Leider hat die ganze Truppe die Zeichnung aber nur oberflächlich angeschaut – sie hatten sich nicht klar gemacht, wie groß und verwirrend es hier ist. So sind sie bei einer falschen Stelle abgebogen und haben sich komplett verfahren. 15 Personen kamen deshalb erst Stunden später an. Viele von ihnen aus einem anderen Bundesstaat, der Professor aus Peru. Danach kannten sie unsere Gegend besser…

dieser enorme Felsen liegt mitten im Urwald (hier mit einer von Günteres Schulklassen)

dieser enorme Felsen liegt mitten im Urwald (hier mit einer von Günteres Schulklassen)

Ein Bauer aus der Gegend hat Fleisch für uns gegrillt (Churrasco), Julia (die Praktikantin aus Freiburg) hat einen deutschen Kartoffelsalat beigesteuert, ihr Mann einen wunderbaren grünen Salat. Nach dem Essen sind dann alle zusammen zum Waldklassenzimmer gegangen, wo es allerdings fast unerträgliche feucht-heiße 36° hatte. Danach ging es zum Wasserfall, wo alle das kühle Wasser genossen haben. Es war wunderschön dort, wir waren umschwärmt von Schmetterlingen und bis auf das Wasser und unsere Stimmen war es komplett still. Nachdem wir wieder etwas zu Kräften gekommen waren, sind wir zum großen Stein gegangen und sind hoch geklettert – am Ende des Tages waren wir total erschöpft, aber glücklich.

am Strand von Sao Lourenco

am Strand von Sao Lourenco

Am nächsten Tag bin ich mit Julia und ihrem Mann noch mehr ins Landesinnere gefahren und habe ihr gezeigt, wo ihre Patin Fritzi (auch eine unserer “Patentanten”) und Deine Familie gelebt hat. Danach sind wir dann zurück nach São Lourenço, an den Strand. Wir haben es wie alle gemacht und haben unsere Stühle ins Wasser gesetzt und sind einfach dort sitzen geblieben und haben noch einmal daran gedacht, dass Günters ökologische Arbeit mit der Baumschule in Turucu begonnen hatte und nun macht er seinen Doktor. Unglaublich. Liebe Grüße an alle”


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Das Waldklassenzimmer: Bald ist es soweit

Waldklassenzimmer im Maerz 2012

Waldklassenzimmer im Maerz 2012

Treppe des Waldklassenzimmers

Treppe des Waldklassenzimmers

“Hier einige Bilder vom aktuellen Stand – so sieht das Waldklassenzimmer derzeit aus. Ich bin ganz begeistert von der Treppe.

Wie immer geht es langsam, aber stetig voran. Derzeit findet man wieder keine Arbeiter, denn alle sind bei der Tabakernte beschäftigt. Deshalb sind die Arbeiten mal wieder ins Stocken gekommen. Zum endgültigen Abschluss der Bauarbeiten fehlt es noch an der Installation der Elektrik. Außerdem fehlt noch der Anstrich und Fensterglas.

Der gesamte Bau wurde mit schnell nachwachsenden Holz (Eukalyptus) realisiert, das Holz muss beim hiesigen Klima regelmäßig behandelt werden, damit es nicht verfault. Dafür soll es einen Anstrich in der natürlichen Farbe geben, die ökologischen Standards entspricht. Außerdem muss noch  die Vorrichtung zum Auffangen und zur Verwendung des Regenwassers gebaut werden.

Der Ökologieunterricht im Waldklassenzimmer ist jetzt fest eingeplant. Er soll immer freitags statt finden, jeweils eine Klasse am Vormittag und eine am Nachmittag mit den Schülern der Schule “Francisco Frömming” und  anderen kommunalen Schulen, wo ich unterrichte. Diese Woche treffe ich mich mit der Bildungsbeauftragten der Kommune, um diesen Unterricht und die Beförderung der Kinder zum Waldklassenzimmer zu planen.”

Günter Timm Beskow

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Herzlichen Glückwunsch, Günter!

Heute hat Günter seine Masterprüfung an der Universität Pelotas mit Bravour bestanden. Dafür musste er eine Prüfung durchstehen und seine Masterarbeit vor einem Komittee aus Professoren verteidigen. Er wird aber gar nicht zum Feiern kommen, denn morgen wird er sich offiziell in das Dissertationsprogramm der Universität einschreiben, eine Pause gönnt er sich nicht.

Wie in den vergangenen Jahren wird Günter sich aber selbstverständlich durch seine wissenschaftliche Arbeit nicht davon abhalten lassen, weiterhin viel Zeit und Kraft der Aufforstung des lokalen Urwaldes und seiner pädagogisch-ökologischen Projekte zu widmen.

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Spendenaufruf, um traumatisierten Kindern in Brasilien eine Traumabehandlung zu ermöglichen

DAS NÖTIGE GELD IST ZUSAMMEN GEKOMMEN!!! HERZLICHEN DANK AN ALL DIE GROßZÜGIGEN SPENDER!

Liebe am Brasilien-Projekt Interessierte, liebe KollegInnen, liebe FreundInnen,

heute wende ich mich mit einer besonderen Bitte an Euch/Sie. Wie ich bereits im Dezember-Newsletter angekündigt hatte, möchte ich Spenden für eine Trauma-Therapie-Fortbildung („EMDR“) meiner brasilianischen Freundin und Kollegin Elsa Timm sammeln, die als Psychologin mit Kindern und ihren Familien aus miserabelsten Verhältnissen in São Lourenço, Südbrasilien arbeitet.

Einzelheiten und genaueres zu Spendenmöglichkeiten finden Sie weiter unten.

Mit herzlichen Grüßen

PS: Wenn Sie jemanden kennen, der die Kinder in São Lourenço  vielleicht auch auf diese Art und Weise unterstützen möchte: Bitte diese Mail weiterleiten, das erhöht die Chancen, das nötige Geld zusammen zu bekommen.

  1. Hintergrund
  2. Zur Traumafortbildung „EMDR“
  3. Spendenaufruf

1. Hintergrund

São Lourenço wurde, wie einigen von Ihnen bereits bekannt ist, im März 2011 (in der Nacht vor dem „japanischen Tsunami“) von einer furchtbaren Überschwemmung heimgesucht. Die Hälfte der Stadt wurde verwüstet, die Aufbauarbeiten dauern bis heute an.

Inzwischen ist offensichtlich, dass viele der Betroffenen nicht nur unter den materiellen Schäden leiden, sondern sie auch mit massiven seelischen Folgen des Erlebten zu kämpfen haben. So gibt es z.B. Kinder, die immer noch nicht in die Schule gehen können, weil sie Panikattacken bekommen, wenn sich die Mutter nur einige Meter entfernt. Andere geraten bei jedem Regentropfen in eine Schockstarre und sind kaum noch ansprechbar. Auch die Zahl der von Ängsten und Depressionen Betroffenen ist spürbar angestiegen.

Leider gibt es weit und breit keine angemessene Behandlungsmöglichkeit.

Elsa Timm setzt sich seit Jahrzehnten mit großem persönlichem und professionellem Engagement für Menschen in ihrer Heimat ein, die in Armut leben. In dieser Zeit hat sie mehrere Projekte für die Ärmsten aufgebaut und geleitet, ebenso zwei Kinderhäuser.

Darüber hinaus verfügt sie über jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie, so hat sie in den 90er Jahren die Psychiatrie in São Lourenço gegründet und aufgebaut und dort neben den medizinischen auch moderne psychotherapeutische Behandlungsmethoden eingeführt.

In den letzten 15 Jahren wurden neue, effektive Methoden zur Behandlung von psychischen Traumata entwickelt, diese unterscheiden sich deutlich von konventioneller Therapie und müssen in einer speziellen Fortbildung erlernt werden.

Seit der Überschwemmung  wünscht Elsa sich noch mehr als zuvor, endlich eine Trauma-Therapie-Fortbildung („EMDR“) zu absolvieren, um den traumatisierten Kindern und ihren Familien nach heutigem Wissen helfen zu können. Die Kosten dieser Ausbildung übersteigen ihre finanziellen Möglichkeiten jedoch.

2. Zur Traumafortbildung „EMDR“

„EMDR“ ist eine schnell, effizient und nachhaltig wirkende Therapie zur Traumabehandlung, es gibt viele aussagekräftige Therapiestudien, die die Wirksamkeit nachweisen. 2006 wurde „EMDR“ vom konservativen und schwer zu beeindruckenden Deutschen Wissenschaftlichen Beirat zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung anerkannt – das will wirklich etwas heißen.

In Porto Alegre (250km von São Lourenço entfernt und die nächst gelegene größere Stadt) gibt es ein „EMDR“-Institut, das die Fortbildung nach internationalen Standards anbietet. Die Fortbildung muss allerdings als Ganzes gebucht und bezahlt werden und kostet etwa 2000,- Euro. In diesen Kosten enthalten sind alle notwendigen Fortbildungsbausteine (Theorieseminare Level 1-3 und Supervisionen).

3. Spendenaufruf

Erfreulicherweise ist der Verein „Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf“ bereit, die „EMDR“-Fortbildung von Elsa Timm in das Projekt „Kindernothilfe São Lourenço“ einzugliedern. Ein Zuschuss durch Vereinsgelder ist aber nicht möglich, so dass der gesamte notwendige Betrag von 2000,- Euro über Spenden aufgebracht werden muss.

Der Verein fördert jährlich ca. 12 Projekte in 10 Ländern. Eine Übernahme von Gehältern, Fort- und Weiterbildungen etc. von Projektbetreuern kann er grundsätzlich nicht leisten. Da aber durch die entsprechende Ausbildung von Frau Timm viele Kinder aus unserem Patenschaftsprogramm kostenlos eine Therapie erhalten könnten, stellt er Ihnen gerne Spendenbescheinigungen aus.

Ich kenne Elsa Timm und ihre Arbeit seit mehr als 25 Jahren und bin immer wieder beeindruckt von ihrer therapeutischen und lebenspraktischen Kompetenz und ihrer Fähigkeit, diese auch unter widrigsten Umständen einzusetzen. Ich bin davon überzeugt, dass sie mit dieser Trauma-Fortbildung viel Gutes in São Lourenço bewirken wird.

Deshalb möchte ich Sie heute bitten, sich an dieser Spendenaktion zu beteiligen. Jede noch so kleine Spende zählt und bringt uns unserem Ziel näher, den Kindern und ihren Familien die notwendige Therapie zukommen zu lassen. Sollten mehr als 2000,- Euro zusammen kommen, fließt der Restbetrag in das Projekt „Kindernothilfe“, kommt den bedürftigen Kindern in São Lourenço also ebenfalls zugute. Gelder für Verwaltung o.ä. werden nicht einbehalten, das Geld wird zu 100% nach São Lourenço überwiesen und für den beschriebenen Zweck eingesetzt.

Wenn der nötige Betrag von 2000,- Euro zusammen gekommen ist, werde ich eine Mail mit einer entsprechenden Nachricht verschicken.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende mit dem Vermerk „Traumabehandlung“

auf eines der Konten des Vereins “Hilfe zur Selbsthilfe Walldorf”:

Nr. 57707674, BLZ 67250020 bei der Sparkasse Heidelberg oder

Nr. 18013800, BLZ 67292200 bei der Volksbank Wiesloch.

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Kindernothilfe

Die Kindernothilfe (früher: Kindersoforthilfe) ist ein Teil unseres Brasilienprojekts, der es Elsa ermöglicht, einem Kind oder einer Familie in einer Notlage unkompliziert und unbürokratisch helfen zu können.

Denn viel zu viele Kinder sind unendlich bedürftig – es gibt eine lange Warteliste für unser Patenprojekt, es können leider nicht alle Kinder aufgenommen und von Paten begleitet werden, die in Not sind.

Die Kindernothilfe ist eine Möglichkeit, in Einzelfällen trotzdem helfen zu können. Elsa hat dafür jedes Jahr eine gewissen Betrag zur Verfügung, der sich aus Spenden und einem Zuschuss des Vereins zusammen setzt.

Ein Beispiel für den Einsatz der Kindernothilfe ist der kleine Mateus, 11 Jahre alt. Er bekam einen Metallsplitter ins Auge und muss in der Augenklinik in Porto Alegre behandelt werden und sich dort immer wieder vorstellen. Elsa konnte erreichen, dass er kostenlos behandelt wird, aber die Eltern konnten sich die Bustickets und die Verpflegung in der 250km entfernten Landeshauptstadt nicht leisten. Deshalb übernimmt nun die Kindersoforthilfe diese Kosten und finanziert ebenso die Brille, die er nun braucht. Weder Behandlung noch Brille wären ohne die Kindersoforthilfe möglich gewesen – und das Leben des Kleinen sicherlich anders verlaufen.

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Neues vom Waldklassenzimmer

Das Waldklassenzimmer ist nun fast fertig. Was fehlt, sind die Fenster und die Tür, außerdem noch die Abwasserrohre und die Innenausstattung.

Waldklassenzimmer3

Waldklassenzimmer3

Derzeit ist Hochsommer und alles steht still in Brasilien, dennoch geht es Schritt für Schritt weiter. Zum (brasilianischen) Schuljahresbeginn im März soll alles perfekt sein, denn dann plant Günter, einen Teil seines Unterrichts hier abzuhalten.

Waldklassenzimmer1

Waldklassenzimmer1

Waldklassenzimmer2

Waldklassenzimmer2

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Das Waldklassenzimmer ist im Entstehen

cabana Nov11_2

cabana Nov11_2

cabana Nov11_3

cabana Nov11_3

Es geht langsam vorwärts mit “unserem” Waldklassenzimmer in Südbrasilien, aber es geht voran. Günter Timm Beskow ist weiterhin engagiert dabei, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und den klimatischen Schwierigkeiten zurecht zu kommen.
So war geplant, das Dach des Waldklassenzimmers mit gebrauchten Ziegeln aus dem Beständen von Hilda Beskow (Günters Großmutter, die auch das Grundstück zur Verfügung stellt) zu decken. Durch die eingesparten Kosten würde das Spendengeld für den Bau ausreichen.
Als es dann um die Bestandsaufnahme der Ziegel ging, musste Günter zu seinem Schrecken feststellen, dass ein Teil der Ziegel zerbrochen und unbrauchbar war. Der Zufall wollte es aber, dass ein Nachbar von dieser Not hörte und in seinen eigenen Beständen identische Ziegel hatte. Die stellt er jetzt unserem Projekt kostenlos zur Verfügung, so dass das Waldklassenzimmer wie geplant mit gebrauchten (aber noch guten) Ziegeln gedeckt werden kann.
Ansonsten kann berichtet werden, dass das Waldklassenzimmer jetzt eine Wand hat, auf den Fotos sieht man den Fortschritt schon ein wenig (zu sehen sind davon abgesehen Paulo, der Chef der Schreinerei und Amdré, der Maurer).

cabana Nov11

cabana Nov11

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Palmenfrucht

Bisher wenig bekannte und genutzte Palmenfrucht

Bisher wenig bekannte und genutzte Palmenfrucht

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